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Nordic Walking

Eigentlich wollte ich mich hier ja auf Informationen und Tipps zum Laufsport beschränken, aber da ich zwischenzeitlich ganz nebenbei noch zum begeisterten Nordic Walker geworden bin, möchte ich gerne auch hierzu ein paar Worte verlieren.

Während viele “Hardcore-Läufer” immer noch gerne überheblich die Nase rümpfen über diese Weicheier, die mit ihren Stäbchen durch die Landschaft schleichen, haben echte Fachleute, wie z.B. die beiden ehemaligen Weltklasseläufer Herbert Steffny und Dr. Thomas Wessinghage, längst erkannt, dass dieser Trendsport ein nahezu perfektes Ganzkörpertraining ermöglicht. Durch den kraftvollen Stockeinsatz werden Muskeln im Schulter- und Rückenbereich gekräftigt, während gleichzeitig die Brustmuskulatur gedehnt wird. Damit werden genau die muskulären Defizite angegangen, die bei Menschen mit einer überwiegend sitzenden Lebensweise (Büro) häufig auftauchen. Gleichzeitig werden durch den Stockeinsatz die Gelenke an Füßen und Beinen entlastet, da sie nun nicht mehr alleine das gesamte Körpergewicht tragen müssen. Das macht Nordic Walking auch (aber nicht nur!) zum idealen Sport für Übergewichtige, zumal der zusätzliche Einsatz der Stöcke dazu führt, dass man bei gleichem subjektiven Belastungsgefühl bis zu 40 % mehr Kalorien verbraucht als beim normalen Walking.

Damit dieser sanfte Ausdauersport aber seine volle Wirkung erzielen kann, empfehle ich jedem dringend, vorab einen entsprechenden Kurs zu besuchen, um die richtige Technik zu erlernen. Diese Kurse werden mittlerweile nahezu in ganz Deutschland angeboten, und viele Krankenkassen übernehmen sogar einen Teil der Kursgebühren (nachfragen!). Keine Angst, die Technik ist nicht wirklich schwer, aber ohne Anleitung schleichen sich leicht Fehler ein, die man später nur mühsam wieder los wird. Einen ersten Überblick über die Technik finden Sie hier.

An die Ausrüstung werden im Prinzip die gleichen Anforderungen gestellt wie beim Laufen. Das einzige, was Sie zusätzlich brauchen, sind ein Paar Stöcke. Hier ist zu beachten, dass normale Wander- oder Trekkingstöcke nicht besonders gut geeignet sind. Auch die gängigen Teleskopstöcke sind für das Nordic Walking viel zu schwer. Gute Stöcke bekommt man im Fachgeschäft z.B. von den Firmen Exel oder Leki. Sie bestehen aus Carbon oder Glasfaser, sind extrem leicht und stabil und haben eine spezielle Handschlaufe, die das Öffnen der Hand beim Abstoß nach hinten ermöglicht.

In meinem Lauftraining hat das Nordic Walking mittlerweile seinen festen Platz als Regenerations- und Kompensationseinheit und als gezieltes Training zur Optimierung des Fettstoffwechsels. Ich bin mir sicher, dass diese Einheiten einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Bestehen meines ersten Marathons geleistet haben,

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