Laufen macht glücklich!

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Ein paar goldene Regeln

Häufigkeit geht vor Dauer geht vor Tempo

Diese simple Regel besagt, dass Sie lieber dreimal wöchentlich eine halbe Stunde als einmal wöchentlich 90 Minuten laufen sollten. Außerdem sollten Sie besser 45 Minuten gemütlich joggen als 30 Minuten schnell rennen.

Die Pause macht die Form

Während des Trainings setzen Sie zwar die wichtigen Belastungsreize, aber die Anpassung Ihres Körpers und damit die Formsteigerung erfolgt in der anschließenden Ruhephase. Gönnen Sie Ihrem Körper daher immer genügend Zeit und Ruhe, sich an gestiegene Anforderungen anzupassen.

Ein Indianer, der keinen Schmerz kennt, ist tapfer –
ein Läufer, der keinen Schmerz kennt, ist bescheuert!

Sobald Sie beim Laufen oder danach irgendeinen Schmerz in den Muskeln oder Gelenken verspüren, legen Sie bitte sofort eine Trainingspause ein! Schmerzen sind wichtige Alarmsignale des Körpers und sollten auf keinen Fall ignoriert werden. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer einem dieser Schritt fällt, aber wer jetzt weiterläuft, riskiert, dass er sich ein chronisches Leiden zuzieht und irgendwann seine Laufschuhe ganz an den Nagel hängen kann.

Bei leichteren Schmerzen an Knie, Sprunggelenk oder an den Schienbeinkanten reicht es oft schon aus, ein paar Tage Pause zu machen, das betroffene Bein hochzulegen und die schmerzende Stelle zu kühlen. Während der Trainingspause können Sie sich ja durch alternative Sportarten fit halten, die die schmerzende Stelle nicht beanspruchen. Wenn die Schmerzen aber nicht verschwinden oder gleich wieder auftreten, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Mein Tipp: Suchen Sie sich möglichst einen Sportarzt oder Orthopäden, der selbst aktiver Läufer ist und damit Ihre Probleme besser nachvollziehen kann. Sonst müssen Sie sich evtl. so dumme Sprüche anhören wie „steigen Sie um auf Radfahren“ oder „dann gehen Sie halt schwimmen“.

Haben Sie Geduld!

Ihr Kollege hat das Programm „in 12 Monaten von Null zum Marathon“ durchgezogen und gerade eben seine ersten 42,195 km in 4:30 durchgezogen? Schön für Ihn! Und wenn er nicht spätestens in einem Jahr die ersten Gelenkprobleme hat, dann hat er sogar wirklich Glück gehabt. Bauen Sie Ihre persönliche Form in Ruhe und entsprechend den Bedürfnisses Ihres Körpers auf. Er wird Ihnen in der Regel sehr zuverlässig mitteilen, was er mit sich machen lässt und was nicht.

Sorgen Sie für Ausgleich!

Durch das Laufen trainieren Sie zwar einen Großteil Ihrer Muskulatur, aber es gibt auch Muskeln, die dabei weniger belastet werden. Dies kann zu sog. Dysbalancen führen, die einem leicht Probleme bereiten. Ersetzen Sie daher gelegentlich eine Ihrer Laufeinheiten durch eine alternative sportliche Betätigung (z.B. Radfahren, Schwimmen oder Inline-Skaten). Auch sollten Sie durch regelmäßige Fußgymnastik Ihre Füße kräftigen. Schließlich haben sie beim Laufen die größte Last zu tragen!

Jeder hat seinen individuellen Laufstil!

Lassen Sie sich nicht verrückt machen von Leuten, die Ihren Laufstil “verbessern” wollen. Der persönliche Laufstil ist eine ganz individuelle Angelegenheit, und so lange Sie damit keine Schmerzen oder sonstigen Probleme haben, sollten Sie bei Ihrem eigenen Stil bleiben. Eine radikale Änderung des Laufstils führt meist zu erheblichen Problemen. Mich hat so etwas schon einmal vier Wochen Trainingspause gekostet.

Laufen macht glücklich!

Auch wenn Sie der Ehrgeiz gepackt hat: Denken Sie immer an das Glücksgefühl, das Sie hatten, als Sie zum ersten mal eine halbe Stunde gemütlich gelaufen sind. Dieses Gefühl ist bei weitem wertvoller als jede persönliche Bestzeit. Deshalb sollten Sie auch weiterhin „Laufen ohne zu schnaufen“ bzw. „Lächeln statt hecheln“ und dabei die Bewegung, die Luft und Ihre Umgebung in vollen Zügen genießen.

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